Drei Preise für das Capitol Drucken E-Mail
Montag, den 18. November 2013 um 15:46 Uhr

Den zahlreichen Urkunden und Zertifikaten, die an der Tür und den Wänden des Capitol-Theaters hängen, kann Kinobetreiber Bernd Schmitz weitere hinzufügen. Den Bundes-Kinopreis für das Kinder- und Jugendfilmprogramm des Kerpener Lichtspielhauses erhielt er im Oktober, und am Mittwochabend waren er und seine Mitstreiter ins Kölner Gloria-Theater geladen, um im Beisein prominenter Filmschaffender weitere Auszeichnungen entgegenzunehmen.

 

Gleich zwei an der Zahl: Sowohl das Jahresfilmprogramm 2012 als auch das filmische Angebot für Kinder und Jugendliche war der Film- und Medienstiftung NRW eine Würdigung wert. „Es tut gut, die Wertschätzung von Politik und Filmindustrie zu erfahren“, sagt Schmitz am nächsten Tag. Und das Preisgeld ist auch nicht zu verachten: Mit zusammen 7000 Euro waren die beiden Landesauszeichnungen, mit 2500 Euro der Preis des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotiert.



(Foto: Heike Herbertz/Film- und Medienstiftung NRW)

Die Mimen Mario Adorf, Jessica Schwarz, Christoph Maria Herbst sowie Regisseur Sönke Wortmann – der als Pate für einen der Preise für das Capitol- Theater fungierte – waren nur einige der vielen bekannten Stargäste im Gloria-Theater. Sie präsentierten während der Verleihung Appetithappen kommender Filmproduktionen: Wortmanns „Schoßgebete“ etwa oder „Stromberg – der Film“.


Eingebettet war die Veranstaltung in einen zweitägigen Kongress, wie Schmitz erzählt, in dem Zukunftsfragen von Kino und Film erörtert wurden. Für ihr Lebenswerk wurde zudem die Regisseurin Margarethe von Trotta geehrt, Axel Millberg hielt die Laudatio. Einmal mehr war die Veranstaltung ein beeindruckendes Erlebnis für Bernd Schmitz und seine Begleiter: „Wenn Mario Adorf neben einem steht, ist seine Ausstrahlung spürbar.“


„Die Auszeichnungen sind nie ein Selbstläufer“, betont der Kinobetreiber, sondern bedürften jedes Mal wieder einer akribischen Dokumentation des vielfältigen Angebots, dem sich jüngst die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk 55plus und die Vorführung von Filmen in Originalsprache mit Untertiteln hinzugesellt haben. „Wir fangen jedes Jahr wieder neu an.“


Neu ist ebenfalls der NRW-Kinotag, an dem das Lichtspielhaus mit rund 30 anderen landesweit am kommenden Sonntag, 17. November, teilnimmt. Um 17 Uhr ist der Dokumentarfilm „Sound of Heimat“ zu sehen, in dem der schottisch-neuseeländische Musiker Hayden Chisholm der deutschen Volksmusik nachspürt und überraschende Erkenntnisse gewinnt.


Regisseur Arne Birkenstock steht im Kerpener Kino im Anschluss zu einem Gespräch bereit.


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